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Alexander Schaedler – Temporaris (2012)

Zum Glück umfasst Musik nicht nur die bekannten sieben Stammtöne, sechs Notenwerte und überschaubaren Nummern an Stilen, sondern vor allem eine unbegrenzte Anzahl an Ausdrucksmöglichkeiten.

Manche davon sind harsch und schroff, andere süßlich, verspielt oder einschmeichelnd, wieder andere sperrig, avantgardistisch oder gar skurril. Die Erfahrung zeigt, dass Musik immer dann am meisten Spaß macht, wenn sie ideenreich und phantasievoll klingt. Insofern erzeugt TEMPORARIS, das Solodebüt des süddeutschen Gitarristen Alexander Schädler, besonders viel Genuss, denn Schädler spannt seine künstlerische Handschrift über eine Vielzahl unterschiedlicher Stimmungen, Spielweisen und Einflüssen. Genau dieser Facettenreichtum macht TEMPORARIS zu einem ganz besonderen Parforceritt durch die kreative Welt eines Musikers, der sich (nahezu) sämtlicher Farben bedient, die zeitgemäße Musik bietet. Die zehn Songs des Albums (sieben Eigenkompositionen plus drei Interpretationen) in wenige Worte zu fassen würde der Vorlage nicht gerecht, deshalb hier und jetzt der wohlgemeinte Rat: anhören und sich ein eigenes Urteil bilden!

Review 1 (scroll down)


Review 2

Love Like Blood – Chronology of a love-affair (2001)

16 der besten Songs aus der Gothic-Szene.
Titel von Joy Division, The Cure, Marylin Manson, Jesus and Mary Chain, Fields of the Nephilim u.v.a

Gelungene Heldenverehrung von Marilyn Manson bis hin zu Joy Division.      (laut.de 2001)

 

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Love Like Blood – Enslaved + Condemned (2000)

„Enslaved and Condemned“ läßt zunächst einmal erkennen, daß Love like Blood nicht einfach alte Erfolgsrezepte kopieren, sondern sich musikalisch gesehen weiterentwickeln – vom mitunter eher sanfteren Gothicstil früherer Alben hin zu einer etwas härteren Gangart. Freilich ist das nicht so zu verstehen, daß sie nun einfach in allen Songs einen Zahn zulegen. Vielmehr wird das musikalische Spektrum erweitert, das heißt die musikalische Vielfalt wird größer.
So sind richtige Kracher wie etwa „Cry out“ mit seinen gnadenlos sägenden Gitarrenriffs oder das treibende „Like a Bird“ ebenso auf der Scheibe zu finden wie wunderschöne Gothicsongs à la „Bleeding“ mit seinem herrlich morbiden Charme oder etwa eine gelungene Coverversion des Popsongs „Seven Seconds“. der vor allem durch die hervorragende Gitarrenarbeit und Yorcks rauhe, aber gefühlvolle Stimme nur gewinnen kann.
Kurzum: Auch am neuen Album von Love like Blood gibt`s einfach nix auszusetzen, und deshalb kann`s nur eine Empfehlung geben: unbedingt kaufen!   (vampster.com 2000)